Laboranalyse: Screening von gärfähigen Hefen
Gewachsene Kolonien oder Anreicherungen werden mit hochspezifischen Gensonden auf die Anwesenheit von folgenden Gattungen untersucht: Saccharomyces, Zygosaccharomyces, Pichia, Dekkera und Candida. Die nachgewiesenen Gattungen werden spezifisch ausgewiesen.
Sie erhalten die Ergebnisse bereits am 1. Werktag nach Probeneingang.
Qualitativer oder quantitativer Nachweis?
Qualitativ
Wie erfolgt die Analyse?
Durch Anwendung der zuverlässigen VIT® Gensondentechnologie.
Welche Anforderungen bestehen an die einzuschickende Probe?
Vorangereicherte Proben:
Anreicherungsbouillon (10 ml) oder Agarplatte mit Kolonien.
Für eine Analyse Ihrer Probe direkt vor Ort empfiehlt sich unser Testkit:
Ihre Vorteile
Die VIT® Technologie ermöglicht den gezielten Nachweis einzelner Mikroorganismen auf Populations-, Genus- oder Speziesebene. Durch den Einsatz hochspezifischer, rRNA-basierter Gensonden wird eine eindeutige Identifizierung des Zielorganismus direkt in der Probe gewährleistet.
Die VIT® Gensonden hybridisieren nur mit intakten, metabolisch aktiven Zellen, da nur diese über ausreichende Mengen ribosomaler RNA verfügen. So werden ausschließlich lebende Saccharomyces, Zygosaccharomyces, Pichia, Dekkera und Candida nachgewiesen, während tote oder inaktive Zellen ausgeschlossen bleiben.
Der komplette Nachweis ist in nur 3–5 Stunden abgeschlossen – ein entscheidender Vorteil gegenüber kultivierungsbasierten Verfahren, die durch Anreicherung, Inkubation und Auswertung mehrere Tage in Anspruch nehmen. Die VIT® Technologie ermöglicht dadurch deutlich schnellere Entscheidungen in Qualitätssicherung, Prozesskontrolle und Freigabe.
Die VIT® Technologie basiert auf über 25 Jahren Erfahrung in der Entwicklung spezifischer, fluoreszenzmarkierter Gensonden für die mikrobiologische Analytik. Sie zeichnet sich durch hohe Spezifität, Reproduzierbarkeit und Resistenz gegenüber störenden Matrices aus.
Ein besonderer Vorteil: Da die Methode direkt auf rRNA basiert und keine enzymatischen Amplifikationsschritte erfordert, ist sie unempfindlich gegenüber Inhibitoren. Falsch-positive Ergebnisse, wie sie bei PCR-basierten Testkits - insbesondere in komplexen Matrices - auftreten können, sind somit ausgeschlossen.