Laboranalyse: Nachweis von sulfatreduzierenden Bakterien
Die Proben (Wasserproben, Biofilme, Werkstoffe) werden auf das Vorhandensein von sulfatreduzierenden Bakterien untersucht.
Die Ergebnisse erhalten Sie bereits am 3. Werktag nach Probeneingang.
Qualitativer oder quantitativer Nachweis?
Qualitativer Nachweis
Wie erfolgt die Analyse?
Die Untersuchungsproben werden unter Verwendung von spezifischen Gensonden auf das Vorhandensein von sulfatreduzierenden Bakterien untersucht. Die Aussage erfolgt einfach als presence/absence Ergebnis oder kann wahlweise auch als Prozentanteil an allen lebenden Bakterien in der Probe ausgegeben werden.
Welche Anforderungen bestehen an die einzuschickende Probe?
- Wasserproben: Wasserproben, mind. 150 ml
- Werkstoffe: Bitte kontaktieren Sie uns.
- Biofilm: Bitte fordern Sie unser Probenahmeprotokoll für Biofilmproben an.
Ihre Vorteile
Die VIT® Technologie ermöglicht den gezielten Nachweis einzelner Mikroorganismen auf Populations-, Genus- oder Speziesebene. Durch den Einsatz hochspezifischer, rRNA-basierter Gensonden wird eine eindeutige Identifizierung des Zielorganismus direkt in der Probe gewährleistet.
Die VIT® Gensonden hybridisieren nur mit intakten, metabolisch aktiven Zellen, da nur diese über ausreichende Mengen ribosomaler RNA verfügen. So werden ausschließlich lebende sulfatreduzierenden Bakterien nachgewiesen, während tote oder inaktive Zellen ausgeschlossen bleiben.
Der komplette Nachweis ist in nur 3–5 Stunden abgeschlossen – ein entscheidender Vorteil gegenüber kultivierungsbasierten Verfahren, die durch Anreicherung, Inkubation und Auswertung mehrere Tage in Anspruch nehmen. Die VIT® Technologie ermöglicht dadurch deutlich schnellere Entscheidungen in Qualitätssicherung, Prozesskontrolle und Freigabe.
Die VIT® Technologie basiert auf über 25 Jahren Erfahrung in der Entwicklung spezifischer, fluoreszenzmarkierter Gensonden für die mikrobiologische Analytik. Sie zeichnet sich durch hohe Spezifität, Reproduzierbarkeit und Resistenz gegenüber störenden Matrices aus.
Ein besonderer Vorteil: Da die Methode direkt auf rRNA basiert und keine enzymatischen Amplifikationsschritte erfordert, ist sie unempfindlich gegenüber Inhibitoren. Falsch-positive Ergebnisse, wie sie bei PCR-basierten Testkits - insbesondere in komplexen Matrices - auftreten können, sind somit ausgeschlossen.