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Gefahr durch Krankheitserreger

Eine Abwasserreinigungsanlage ist ein Auffangbecken für die verschiedensten Bakterien. Selbstverständlich gehören dazu auch pathogene, also krankmachende, Keime.

Mikrobiologisches Gefahrenpotenzial

Neben verschiedenen Viren und Einzellern, können auch Bakterien im Abwasser vorkommen, die Krankheiten verursachen können. Hierzu gehören besonders die Legionellen, aber auch Salmonellen, Campylobacter, Clostridien und Escherichia coli.

Epidemiologisches Abwassermonitoring

Im Gegensatz zur Analyse und Überwachung pathogener Mikroorganismen, die über das Abwasser ein direktes Infektionsrisiko darstellen können, zielt das epidemiologische Abwassermonitoring auf die Erfassung von Infektionsdynamiken in der Bevölkerung ab. Dabei werden in der Regel Viruspartikel oder deren genetische Fragmente detektiert, die selbst keine Ansteckungsgefahr mehr bergen, jedoch als Indikatoren für die Verbreitung von Infektionserregern dienen. Als Teil des vom Umweltbundesamt koordinierten Projekts AMELAG trägt die vermicon AG durch mikrobiologische Expertise und innovative Nachweismethoden dazu bei, die Grundlagen für ein flächendeckendes Abwassermonitoring in Deutschland zu schaffen.

Mehr über das epidemiolgische Abwassermonitoring

Sicherheit durch VIT®

Mit der VIT® Gensondentechnologie können die pathogenen Mikroorganismen direkt im Abwasser identifiziert und quantifiziert werden. Durch den Verzicht auf fehlerhafte Kultivierungen kann dadurch das wahre Ausmaß der Kontamination zweifelsfrei festgestellt werden.

Für die Analyse von Krankheitserregern stehen folgende Laboranalysen zur Verfügung

Legionellen

Schneller Direktnachweis von Legionella spp. und Legionella pneumophila in Abwasserproben. Analyse erfolgt quantitativ.

Salmonellen

Schneller Nachweis der Gattung Salmonella in Abwasserproben. Analyse wahlweise qualitativ oder quantitativ.

Escherichia coli

Untersuchung von Abwasserproben auf den Indikatororganismus Escherichia coli mit absoluter Quantifizierung.

Clostridium perfringens

Quantifizierung von Clostridium perfringens in Abwasserproben. Zellen und Sporen werden quantitativ erfasst.

Praxisbeispiel: Legionellen im Abwasser

Mit der VIT® Gensondentechnologie können Legionellen direkt im Ablauf der Kläranlage spezifisch identifiziert und quantifiziert werden. Durch die hohe Keimzahl ist der Nachweis von Legionellen im Ablauf mit den herkömmlichen Methoden der Legionellenbestimmung nach der TVO nicht korrekt. Im Gegensatz dazu benötigt die VIT® Gensondentechnologie keine Kultivierung und kann verzerrungsfrei die Anzahl der Legionellen bestimmen.

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Mit der Software VIT® Vision kann endlich die gesamte Biologie der Kläranlage erfasst und analysiert werden. Die Ergebnisse können anschließend in die betriebliche Steuerung implementiert werden, um so die Betriebssicherheit zu optimieren.