Laboranalyse: Nachweis von Legionellen in Wasser und Kühlwasser
Absolute Quantifizierung sämtlicher in einer Wasserprobe vorhandener Legionellen. Es werden parallel alle Bakterien der Gattung Legionella und der Art L. pneumophila untersucht. Die Quantifizierung erfolgt in Kolonie-bildenden Einheiten (KBE) pro analysiertes Volumen (normalerweise 100 ml). Absolute Quantifizierung bedeutet, dass jede gewachsene Kolonie untersucht wird.
Die Ergebnisse erhalten Sie bereits am 4. Werktag nach Probeneingang.
Qualitativer oder quantitativer Nachweis?
Absoluter quantitativer Nachweis
Wie erfolgt die Analyse?
Ihre Wasserprobe wird filtriert und anschließend für 3 Tage auf GVPC-Agar inkubiert. Die gewachsenen Mikrokolonien werden direkt auf der Membran mittels der zuverlässigen VIT®-Gensondentechnologie analysiert.
Welche Anforderungen bestehen an die einzuschickende Probe?
- Probe: Trinkwasser, Kühlwasser etc., mind. 150 ml
- Biofilm: Bitte fordern Sie unser Probenahmeprotokoll für Biofilmproben an
Für eine Analyse direkt vor Ort empfiehlt sich auch unser Testkit:
Ihre Vorteile
Die VIT® Technologie ermöglicht den gezielten Nachweis einzelner Mikroorganismen auf Populations-, Genus- oder Speziesebene. Durch den Einsatz hochspezifischer, rRNA-basierter Gensonden wird eine eindeutige Identifizierung des Zielorganismus direkt in der Probe gewährleistet.
Die VIT® Gensonden hybridisieren nur mit intakten, metabolisch aktiven Zellen, da nur diese über ausreichende Mengen ribosomaler RNA verfügen. So werden ausschließlich lebende Legionellen und Legionella pneumophila nachgewiesen, während tote oder inaktive Zellen ausgeschlossen bleiben.
Der komplette Nachweis ist in nur 3–5 Stunden abgeschlossen – ein entscheidender Vorteil gegenüber kultivierungsbasierten Verfahren, die durch Anreicherung, Inkubation und Auswertung mehrere Tage in Anspruch nehmen. Die VIT® Technologie ermöglicht dadurch deutlich schnellere Entscheidungen in Qualitätssicherung, Prozesskontrolle und Freigabe.
Die VIT® Technologie basiert auf über 25 Jahren Erfahrung in der Entwicklung spezifischer, fluoreszenzmarkierter Gensonden für die mikrobiologische Analytik. Sie zeichnet sich durch hohe Spezifität, Reproduzierbarkeit und Resistenz gegenüber störenden Matrices aus.
Ein besonderer Vorteil: Da die Methode direkt auf rRNA basiert und keine enzymatischen Amplifikationsschritte erfordert, ist sie unempfindlich gegenüber Inhibitoren. Falsch-positive Ergebnisse, wie sie bei PCR-basierten Testkits - insbesondere in komplexen Matrices - auftreten können, sind somit ausgeschlossen.